HINTERGRUND

Schwimmbad_Wasser_TechnikDie Mitgliedsunternehmen von Wasser und Technik setzen sich mit den verschiedenen Nutzungsformen des Wassers und seiner Aufbereitung auseinander, insbesondere: Trinkwasser, kommunales Abwasser (Grau- und Schwarzwasser), industrielle Abwässer, Wasser in der Aquakultur, landwirtschaftliche Abwässer, Prozesswasser, Badebeckenwasser, Ballastwasser, Bilgenwasser.

Jedes dieser Themengebiete birgt unterschiedlichste Herausforderungen, welche die Entwicklung und/oder den Einsatz von maßgeschneiderten Technologien und Verfahren zur Wasseraufbereitung erfordern. Dabei werden häufig Technologien und Verfahren, die sich bereits in zahlreichen Anwendungen bewährt haben, neu kombiniert oder weiterentwickelt.

Vor diesem Hintergrund ist es erforderlich, über den sprichwörtlichen Tellerrand zu blicken. Das Netzwerk Wasser & Technik fördert deshalb die Kooperation und Nutzung von Synergien unterschiedlichster Unternehmen aus zahlreichen Branchen. Gemeinsam sollen Lösungen für eine effektive, wirtschaftliche und umweltfreundliche Wasseraufbereitung entwickelt werden, sei es an Bord von Schiffen, in Aquakulturanlagen oder sonstigen Einrichtungen auf See oder an Land.

Dabei geht es nicht um Grundlagenforschung. Vielmehr sollen anwendungsorientierte Lösungen entwickelt werden, die es den Unternehmen ermöglichen, ihre Marktposition auszubauen und darüber hinaus durch stärkere Kooperation und Nutzung von Synergien auf dem Gebiet der Wasseraufbereitung neue Märkte im In- und Ausland zu erschließen.

 

NETZWERKLEISTUNGEN

Das ttz Bremerhaven bietet den Wasser & Technik – Mitgliedern zahlreiche Dienstleitungen an:

»  Technologie-, Verfahrens- und Methodenentwicklung
»  Marktanalysen
»  Konstruktion und Strömungssimulation
»  Chemische und mikrobiologische Analytik
»  Prototypbau und -test
»  Energieeffizienz-Analysen
»  CO2-Fußabdruck Ihrer Entwicklungen und Produkte
»  Kontakt zu Behörden und Verbänden, z.B. im Rahmen von Genehmigungsverfahren
»  Workshops und Trainingsmaßnahmen
»  Projektmanagement
»  Akquise von öffentlichen Fördermitteln
»  Öffentlichkeitsarbeit, z.B. Veröffentlichungen, Organisation von Messeauftritten, Workshop



FÖRDERPROGRAMM

Das Netzwerk wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) im Rahmen des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand (ZIM) im Fördermodul Kooperationsnetzwerke (ZIM-KN) gefördert. Projektträger ist die VDI/VDE Innovation + Technik GmbH mit Sitz in Berlin.    
ZIM-KN ermöglicht insbesondere kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU), die ein immenses Innovationspotential besitzen, mit geeigneten Marktpartnern, Wissenschaftlern sowie Behörden und Organisationen in einem öffentlich geförderten Netzwerk zusammenzukommen. Es ist damit ein optimales Instrument, um zwischen ausgewählten Akteuren.    

 

ZIELE

ZieleDie Maxime der Netzwerkarbeit lautet „Kompetenzsteigerung durch Interaktion“. Vor allem für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) stellt Ressourcenmangel in Bezug auf Kapital, Personal und Infrastruktur eine große Hürde hinsichtlich der Durchführung eigener Forschung und Entwicklung (F&E) dar. KMU sollen deshalb durch die aktive Einbindung in ein Kompetenz-Netzwerk gezielt unterstützt werden.

Das Netzwerk wird aber ebenso „Global Playern“ offen stehen, so dass „groß“ und „klein“ voneinander lernen können. Die durch die intensive Zusammenarbeit der Netzwerk-Akteure generierten Wissensflüsse und initiierten Projekte sollen die Voraussetzung für die Entstehung von Innovationen in den beteiligten Unternehmen schaffen.

Dabei geht es nicht um Grundlagenforschung. Vielmehr sollen anwendungsorientierte Lösungen entwickelt werden, die es den Unternehmen ermöglichen, ihre Marktposition auszubauen und darüber hinaus durch stärkere Kooperation und Nutzung von Synergien auf dem Gebiet der Wasseraufbereitung neue Märkte im In- und Ausland zu erschließen. 

 

WARUM DAS TTZ?

Das ttz Bremerhaven übernimmt im Rahmen des Wasser und Technik -Projektes die Netzwerkleitung. Es fungiert daher als Antragsteller, Initiator und neutraler Intermediär. Das ttz Bremerhaven besteht seit 1987 und konnte eine breite Expertise durch das Management von weiteren, am ttz initiierten, Netzwerken aufbauen.

An der Planung, Organisation und Realisierung des Netzwerkes sowie der Leistungen, die innerhalb des Projektes für die Partner erbracht werden, sind von den mehr als 100 Mitarbeitern eine Reihe Projektleiter und -mitarbeiter unterschiedlicher Fachrichtungen beteiligt. Die in das jeweilige Netzwerk eingebrachte Expertise geht aus diesem Grund sogar über das direkte Management-Team hinaus, da intern Experten für bestimmte Fragestellungen zu einem Projekt hinzugezogen werden können. So entsteht eine interdisziplinäre Arbeitsweise, welche die Qualität der Projekte positiv beeinflusst.